Eine ganz, ganz bittere Niederlage mussten wir am Sonntag in Sprendlingen im Lokalderby gegen Büdesheim einstecken. In der 59. Minute noch geführt, um dann mit der Schlusssirene noch zu verlieren; schlimmer geht es wirklich nicht.



In der mit gut 100 Zuschauern sehr gut gefüllten Halle entwickelte sich von Beginn an das erwartet enge und umkämpfte Spiel, welches die Schiedsrichter durch eine lasche Linie, im Bezug auf progressive Strafen, noch begünstigten. Zu Beginn konnte sich Büdesheim auf 4 Tore absetzen, was ihnen aber ach durch individuelle Fehlern von uns sehr einfach gemacht wurde. Bis zur Pause fanden wir im Angriff aber immer wieder Lücken und standen in der eigenen Deckung besser, sodass beide Mannschaften mit einem Unentschieden in die Pause gingen. Spielentscheidend war, dass wir auch in der zweiten Hälfte das schnelle Büdesheimer Tempospiel nicht in den Griff bekamen und so Büdesheim nicht abgeschüttelt werden konnte.

Dann kam es zur folgenschweren 59. Spielminute. Matthias Faust konnte zwar das 30:29 erzielen, wurde dabei aber in der Luft gestoßen, sodass er unglücklich auf seine Hand fiel und sich die Metakarpalknochen in der rechten Hand brach. Wir wünschen unserem Kapitän auf diesem Wege nochmals gute Besserung und hoffen, dass er uns in der nächsten Saison wieder auf dem Platz unterstützen kann.

In der Folgezeit konnte Büdesheim noch zwei Treffer erzielen und hatte so das glücklichere Ende für sich.

Nach dieser Niederlage liegt das Ziel Klassenerhalt realistisch gesehen leider nicht mehr in unseren eigenen Händen. Dennoch war sich die Mannhaft schnell einig, dass es jetzt nichts bringt die Köpfe hängen zu lassen, sondern zumindest noch der Vorletzte Platz erreicht werden muss. Wir hoffen dabei auch in den nächsten Wochen weiter auf euch zählen zu können.



Kader HSG: Maurice Bergmann, Nicklas Bechtluft, Jonas Pe (12/7), Chris Schwab (4), Jannik Schröter, Johannes Zelmel, Jan Saulheimer (1), Sebastian Müller, Patrick Riedel (3), Matthias Faust (5), Uli Hangen (2), Sven Schneider (1), Jan Wenderoth (2), Alexander Bergmann